Zwergenblut
Verfasst: So 20. Jun 2010, 15:51
Endlich, der dritte und letzte Band der Zwergesaga von Frank Rehfeld ist da!
Dank der Elben konnten die Zwerge Zarkhadul befreien, doch konnten Dunkelelfen entkommen und diesen gelingt es, eine Bresche zu schlagen, indem sie Elan-Dhor wieder frei legen. Nachdem das Geheimnis um die Tir-Ailith gelüftet wird, ist es klar: Es gibt kein Mittel gegen die Dunkelelben und einzig ein Himmelfahrtsunternehmen ins Zentrum der Macht der Dunkelelben kann vielleicht noch die Wende bringen, doch kommt dieser Schlag noch rechtzeitig? Denn schon so branden die schier unerschöpflichen Ressourcen der Dunkelelben gegen das doch sehr zerbrechliche Bündnis aus Zwergen, Elben, Mensch und auch Goblins. Die totale Zerstörung nicht nur der Zwerge, sondern aller Völker droht.
Ich kann und werde hier nicht auf einzelne Begebenheiten um die Helden aus den ersten beiden Bänden eingehen. Ich würde einfach zu viel zu verraten, nur eines sei gesagt: Sie sind einfach toll!... ich werde eh nicht viel schreiben, denn meine Güte, dieses Buch ist wie ein Rausch. Allen, die schwache Nerven haben, würde ich Herztropfen empfehlen. Zwergenblut ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Es gibt keinen Moment des Luft holens, keinen Moment des Ausspannes. Es wird in einem Affentempo nur Aktion, Aktion, Aktion geboten. Frank Rehfeld beschert dem Leser 380 Seiten schweißnasse Hände. Wobei er aber, wie in den ersten beiden Bänden schon, sich einer extrem akkuraten und korrekten, zielstrebigen Schreibweise bedient.
Als das Geheimnis der Tir-Ailith gelüftet wird, wird klar, dass schon von der ersten Seite des ersten Buches an alles so geplant war, aber in einer solch bestechenden und auch in sich schlüssigen Logik, dass ein Bernhard Hennen sich davon, gerade in Bezug auf Elfenkönigin, mal eine dicke Scheibe abschneiden sollte. Und auch führt er weiter, was in den ersten beiden Bänden begann: Rehfeld hat den Herrn der Ringe ein bis zwei Mal zu oft gesehen. Immer wieder zitiert er aus dem Film und legt es seinen Charakteren in den Mund. Aber jedes Mal absolut passend. Dies sind dann auch die einzigen Moment im Buch, wo man schmunzeln kann, denn sonst gibt es nichts zu schmunzeln und schon gar nicht zu lachen in Zwergenblut.
Ich würde so gern mehr schreiben, denn das Buch hat es verdient, aber ich würde zu viel verraten, täte ich es. Auch wenn es mir leid tut, zu schlechteren Büchern mehr zu schreiben, als zu den Guten, und dieses hier ist saugut.
Einzig finde ich, dass es gut 100 Seiten mehr hätte vertragen können. Zum einen, um mal zwischendurch Luft holen zu können. Denn es gibt diesmal keinen Moment, wo er einfach nur mal erklärt, wie in den ersten beiden Bänden. Es gibt nur Aktion. Aber vor allem sind auch bei einem guten Buch trotz Überformat 14€ für gerade mal 380 Seiten viel zu teuer und somit alles, nur kein Kaufanreiz.
Wer das Geld doch ausgibt, wird mit einem atemberaubend gutem Fantasyroman belohnt, der, für einen deutschen Autor, obendrein ein ungewöhnliches Ende bereit hält. Ich kann nur hoffen, dass Rehfeld seiner Welt nicht den Rücken kehrt und mehr schreibt. Kleine Ansätze dazu sind vorhanden. Aber es wird alles geklärt, alles erzählt und nichts bleibt offen. So kann nur meine Hoffnung weiter leben.
Fazit:
Atemberaubend guter Abschluss einer überragend guten Trilogie, in der endlich die Zwerge so dargestellt werden, wie es sein sollte. Ja, sein muss. Rehfelds Zwerge sind für mich zurzeit die einzig wahren Zwerge! Ich wünsche mir mehr, mehr, mehr! Also Herr Rehfeld! Hinsetzen! Butter bei die Fische! Und losschreiben!
Dank der Elben konnten die Zwerge Zarkhadul befreien, doch konnten Dunkelelfen entkommen und diesen gelingt es, eine Bresche zu schlagen, indem sie Elan-Dhor wieder frei legen. Nachdem das Geheimnis um die Tir-Ailith gelüftet wird, ist es klar: Es gibt kein Mittel gegen die Dunkelelben und einzig ein Himmelfahrtsunternehmen ins Zentrum der Macht der Dunkelelben kann vielleicht noch die Wende bringen, doch kommt dieser Schlag noch rechtzeitig? Denn schon so branden die schier unerschöpflichen Ressourcen der Dunkelelben gegen das doch sehr zerbrechliche Bündnis aus Zwergen, Elben, Mensch und auch Goblins. Die totale Zerstörung nicht nur der Zwerge, sondern aller Völker droht.
Ich kann und werde hier nicht auf einzelne Begebenheiten um die Helden aus den ersten beiden Bänden eingehen. Ich würde einfach zu viel zu verraten, nur eines sei gesagt: Sie sind einfach toll!... ich werde eh nicht viel schreiben, denn meine Güte, dieses Buch ist wie ein Rausch. Allen, die schwache Nerven haben, würde ich Herztropfen empfehlen. Zwergenblut ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend. Es gibt keinen Moment des Luft holens, keinen Moment des Ausspannes. Es wird in einem Affentempo nur Aktion, Aktion, Aktion geboten. Frank Rehfeld beschert dem Leser 380 Seiten schweißnasse Hände. Wobei er aber, wie in den ersten beiden Bänden schon, sich einer extrem akkuraten und korrekten, zielstrebigen Schreibweise bedient.
Als das Geheimnis der Tir-Ailith gelüftet wird, wird klar, dass schon von der ersten Seite des ersten Buches an alles so geplant war, aber in einer solch bestechenden und auch in sich schlüssigen Logik, dass ein Bernhard Hennen sich davon, gerade in Bezug auf Elfenkönigin, mal eine dicke Scheibe abschneiden sollte. Und auch führt er weiter, was in den ersten beiden Bänden begann: Rehfeld hat den Herrn der Ringe ein bis zwei Mal zu oft gesehen. Immer wieder zitiert er aus dem Film und legt es seinen Charakteren in den Mund. Aber jedes Mal absolut passend. Dies sind dann auch die einzigen Moment im Buch, wo man schmunzeln kann, denn sonst gibt es nichts zu schmunzeln und schon gar nicht zu lachen in Zwergenblut.
Ich würde so gern mehr schreiben, denn das Buch hat es verdient, aber ich würde zu viel verraten, täte ich es. Auch wenn es mir leid tut, zu schlechteren Büchern mehr zu schreiben, als zu den Guten, und dieses hier ist saugut.
Einzig finde ich, dass es gut 100 Seiten mehr hätte vertragen können. Zum einen, um mal zwischendurch Luft holen zu können. Denn es gibt diesmal keinen Moment, wo er einfach nur mal erklärt, wie in den ersten beiden Bänden. Es gibt nur Aktion. Aber vor allem sind auch bei einem guten Buch trotz Überformat 14€ für gerade mal 380 Seiten viel zu teuer und somit alles, nur kein Kaufanreiz.
Wer das Geld doch ausgibt, wird mit einem atemberaubend gutem Fantasyroman belohnt, der, für einen deutschen Autor, obendrein ein ungewöhnliches Ende bereit hält. Ich kann nur hoffen, dass Rehfeld seiner Welt nicht den Rücken kehrt und mehr schreibt. Kleine Ansätze dazu sind vorhanden. Aber es wird alles geklärt, alles erzählt und nichts bleibt offen. So kann nur meine Hoffnung weiter leben.
Fazit:
Atemberaubend guter Abschluss einer überragend guten Trilogie, in der endlich die Zwerge so dargestellt werden, wie es sein sollte. Ja, sein muss. Rehfelds Zwerge sind für mich zurzeit die einzig wahren Zwerge! Ich wünsche mir mehr, mehr, mehr! Also Herr Rehfeld! Hinsetzen! Butter bei die Fische! Und losschreiben!