Die Oger
Verfasst: Mi 30. Jun 2010, 18:43
Nicht schon wieder ein Roman, der mit Die ... betitelt ist, wird so mancher denken und das zuweilen auch mit Recht. Ich denke aber das man vor allem deutschen Autoren eine Chance geben sollte. Kurz zum Inhalt:
Mogda ist ein typischer Oger. Er ist groß, häßlich, unglaublich stark und dumm. Als er den Turm eines Magiers überfällt, durch Zufall, erbeutet er auch eine Halskette, ein magisches Artefakt. Dieses Artefakt verleiht Mogda etwas, das noch kein Oger vor ihm besaß; Intelligenz. Mit dieser ungeheuerlichen Kombination aus Kraft und Intelligenz stolpert Mogda in ein Abenteuer ungeahnten Ausmaßes. Die Kreaturen, die die Geschöpfe des Gottes Tabal (Orks,Trolle Oger usw.) Meister nennen, planen das Land von Menschen, Zwergen und Elfen zu säubern. Im Namen Tabals sammeln sich die Kreaturen. Doch Mogda, zusammen mit einigen anderen Ogern und dem Menschmädchen Cindiel, finden den wahren Grund der Meister für diesen Krieg heraus...
Die Oger spielt in einer typischen Fantasy Welt, wie man oben schon lesen konnte. Das Buch ist nicht als Komödie zu verstehen alà Pratchett. Die Geschichte ist ernsthaft erzählt und die vielen Momente, bei denen man Schmunzeln, Lächeln oder Lachen muss, sind meist aus der Situation heraus und haben sehr viel mit den Eigenheiten der Oger zu tun. Dabei macht sich der Autor nicht auf Kosten der Oger lustig, wie so manch anderer Autor. Der Schreibstil an sich ist flüssig, einfach gehalten und daher leicht verständlich bzw. eingängig. Man hat nie das Gefühl, dass jetzt gleich etwas Überraschendes passiert und dahingehend wird man auch nicht enttäuscht. Der Autor schafft es einem die Charaktere auch nur oberflächlich näher zu bringen. Selbst von den vermeintlichen Hauptcharakteren hat man kein genaues Bild. Charaktertiefe sucht man vergebens.
Dafür hat sich der Autor sehr viele Gedanken zu den Ogern gemacht. Es handelt sich nicht um einem Shrek-Verschnitt. Die Oger besitzen einen Ehrenkodex, der einen erstaunt und doch so passend ist. Alle Vorurteile, die die Menschen ihnen gegenüber hegen, treffen nicht zu. Und diese Vorurteile werden von beiden Seiten herrlich ausgekostet.
Ein weiteres Manko aber ist der Schluß. Die Geschichte endet mit den Charakteren, die eben dabei sind. Alle anderen, die ab und an mal wichtig waren, hängen in der Luft. Vermutlich hat dem Autor das auch jemand erzählt, denn es gibt noch einen Prolog. Einen zwei Seiten Prolog in dem jeder Charakter, der mal wichtig war, mit einem, maximal zwei Sätzen behandelt wird. Dazu kann ich nur sagen: Schwach.
Das Ende ist aber ein Ende. Die Geschichte ist fertig erzählt und gut ist. Es wird kein Anspruch auf eine Fortsetzung gemacht, was ich persönlich gut finde. Wie bereits bekannt ist, gibt es zwei weitere Romane um die Oger, aber auch die sind allesamt insich abgeschlossene Geschichten.
Es gibt einiges Positives wie auch Negatives zu sagen und deswegen mein...
Fazit: Durchschnittliche Fantasy-Unterhaltung für zwischendurch. Der anspruchsvolle Leser kann mit diesem Buch mal seine Gedanken ausruhen wobei der anspruchslose Leser ein recht gutes Buch bekommt, bei dem er ein wenig mehr denken muss als er es sonst gewohnt ist.
Mogda ist ein typischer Oger. Er ist groß, häßlich, unglaublich stark und dumm. Als er den Turm eines Magiers überfällt, durch Zufall, erbeutet er auch eine Halskette, ein magisches Artefakt. Dieses Artefakt verleiht Mogda etwas, das noch kein Oger vor ihm besaß; Intelligenz. Mit dieser ungeheuerlichen Kombination aus Kraft und Intelligenz stolpert Mogda in ein Abenteuer ungeahnten Ausmaßes. Die Kreaturen, die die Geschöpfe des Gottes Tabal (Orks,Trolle Oger usw.) Meister nennen, planen das Land von Menschen, Zwergen und Elfen zu säubern. Im Namen Tabals sammeln sich die Kreaturen. Doch Mogda, zusammen mit einigen anderen Ogern und dem Menschmädchen Cindiel, finden den wahren Grund der Meister für diesen Krieg heraus...
Die Oger spielt in einer typischen Fantasy Welt, wie man oben schon lesen konnte. Das Buch ist nicht als Komödie zu verstehen alà Pratchett. Die Geschichte ist ernsthaft erzählt und die vielen Momente, bei denen man Schmunzeln, Lächeln oder Lachen muss, sind meist aus der Situation heraus und haben sehr viel mit den Eigenheiten der Oger zu tun. Dabei macht sich der Autor nicht auf Kosten der Oger lustig, wie so manch anderer Autor. Der Schreibstil an sich ist flüssig, einfach gehalten und daher leicht verständlich bzw. eingängig. Man hat nie das Gefühl, dass jetzt gleich etwas Überraschendes passiert und dahingehend wird man auch nicht enttäuscht. Der Autor schafft es einem die Charaktere auch nur oberflächlich näher zu bringen. Selbst von den vermeintlichen Hauptcharakteren hat man kein genaues Bild. Charaktertiefe sucht man vergebens.
Dafür hat sich der Autor sehr viele Gedanken zu den Ogern gemacht. Es handelt sich nicht um einem Shrek-Verschnitt. Die Oger besitzen einen Ehrenkodex, der einen erstaunt und doch so passend ist. Alle Vorurteile, die die Menschen ihnen gegenüber hegen, treffen nicht zu. Und diese Vorurteile werden von beiden Seiten herrlich ausgekostet.
Ein weiteres Manko aber ist der Schluß. Die Geschichte endet mit den Charakteren, die eben dabei sind. Alle anderen, die ab und an mal wichtig waren, hängen in der Luft. Vermutlich hat dem Autor das auch jemand erzählt, denn es gibt noch einen Prolog. Einen zwei Seiten Prolog in dem jeder Charakter, der mal wichtig war, mit einem, maximal zwei Sätzen behandelt wird. Dazu kann ich nur sagen: Schwach.
Das Ende ist aber ein Ende. Die Geschichte ist fertig erzählt und gut ist. Es wird kein Anspruch auf eine Fortsetzung gemacht, was ich persönlich gut finde. Wie bereits bekannt ist, gibt es zwei weitere Romane um die Oger, aber auch die sind allesamt insich abgeschlossene Geschichten.
Es gibt einiges Positives wie auch Negatives zu sagen und deswegen mein...
Fazit: Durchschnittliche Fantasy-Unterhaltung für zwischendurch. Der anspruchsvolle Leser kann mit diesem Buch mal seine Gedanken ausruhen wobei der anspruchslose Leser ein recht gutes Buch bekommt, bei dem er ein wenig mehr denken muss als er es sonst gewohnt ist.