Die vergessenen Welten - Der gesprungene Kristall

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Moderator: Thorn La Fahr

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Thorn La Fahr
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Die vergessenen Welten - Der gesprungene Kristall

Beitrag von Thorn La Fahr »

Der gesprungene Kristall ist das erste Werk von R. A. Salvatore und damit nahm das Unheil seinen Lauf. Salvatore gehört wohl zu den bekanntesten Fantasyautoren überhaupt und ich weiß jetzt auch war. Er ist Mitbegründer der Sitte, Spielwelten mit Romanen zu begleiten. Und er ist der Erfinder von Drizzt Do'Urden, einer der bekanntesten Fantasygestalten schlechthin. Der Leser findet sich in der Welt ja auch sofort zurecht, wenn er AD&D-Spieler ist oder am PC sich die Nächte mit Baldurs Gate, Icewinddale oder Neverwinternights um die Ohren geschlagen hat. Seinen ruf hat Salvatore wohl damit aufgebaut, dass er Kämpfe atemberaubend schildern kann. Und - es stimmt. Dies war mein erster Salvatore und die Kämpfe sind wirklich ein Genuss. Obendrein gibt es auch reichlich von ihnen.

Worum geht es? Ist das eine Frage? Es ist P&P-Literatur! Es ist High-Fantasy! Ergo retten Helden die Welt und zwar in der klassischsten Ausprägung, die es nur gibt. Aber was für Helden. Meine Güte! Bruenor Heldenhammer, Drizzt Do'Urden und Wulfgar sind Massenvernichtungswaffen auf zwei Beinen, denen wirklich gar nichts kann. Weder von Riesen geschwungene Hämmer, noch sind 11 Gegner auf einmal mehr als nur ein Häppchen. Ich komme nicht umhin zu sagen, dass mit die Bösen irgendwann wirklich Leid taten.

Die Bösen. Ein gutes Stichwort. In diesem Roman gibt es nur schwarz und weiß. Wer Facetten sucht, auch mal ein grau lesen mag, wird es hier vergeblich suchen. Das gibt es nicht. Die Guten sind nur gut und die Bösen nur böse. Einzig bei Drizzt kommt ganz latent durch, dass er ja doch ein Dunkelelf ist und damit eigentlich einer der Bösen.
Ebenso wenig eine verstrickte Geschichte mit irgendwelchen überraschenden Wendung. Sie ist einfach gradlinig. Ebenso ist die Sprachgewandtheit Salvatores nicht mal ansatzweise mit der eines Hennen und nicht mal mit der eines Hardebuschs zu vergleichen. Aber gerade weil es so einfach zu lesen ist, ist es Unterhaltung pur.

Gerade die ersten Sechs Bände der Dunkelelfensaga sind wohl ein Muss für jeden Fantasyfan und ich bin dabei, sie meiner Sammlung hinzuzufügen. In der Kürze liegt die Würze und die Romane sind wahrlich nicht lang. Unter 300 Seiten bin ich ja gar nicht mehr gewohnt. Aber vielleicht ist das ja gerade der Anreiz für manchen Leser zuzuschlagen.

Fazit:
Es ist bestimmt nicht die beste Fantasy, die ich je gelesen habe, aber sie ist extrem unterhaltsam und einfach sehr gut als Lusthappen für zwischendurch, denn weder ist Der gesprungene Kristall lang, noch muss man über irgendwas, was passiert groß nachdenken. Pure Leseunterhaltung zum entspannen!
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Garbosch
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Beitrag von Garbosch »

Erstmal muss ich Thorsten in einem Korrigieren, was sehr wichtig ist: Es handelt sich um Die vergessenen Welten und nicht um die Dunkelelfensaga. Das ist wieder was anderes.

Vor etlichen Jahren habe ich das Büchlein gelesen (damals war es ein BUCH). Und erst vor knapp einem Jahr habe ich es wieder gelesen und finde es nach wie vor Klasse. Warum? Weil es einfach ist, weil es geradlining ist, weil es Unterhaltung pur bietet ohne groß nach zu denken. Es ist wie Stirb Langsam. Einfach weglegen, nachdem man es gelesen hat und gut fühlen. Die Helden sind Helden, ohne wenn und aber. Schwere Kindheit? Kommen sie mit klar. Man mag sie nicht dort wo sie leben? Na und? Es sind Helden. So einfach kann Fantasy sein und doch auch so Unterhaltsam. Und die Kämpfe sind wirklich klasse beschrieben.

Ein muss für jeden der meint Fantasy zu kennen.
Moha
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Beitrag von Moha »

Ui, ich entsinne mich, ja. Meine Mutter hatte das Pech, dass ich krank war und das Haus nicht verlassen durfte, also mußte sie fast jeden Tag los, um mir den nächsten Band zu kaufen. *g*
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