Sechs Jahre sind vergangen, seid die Drow in Mithril-Halle besiegt wurden. Bruenor und Regis sind mit 200 Zwergen in das Eiswindtal zurückgekehrt, ebenso die Barbaren, die wieder zu ihrem alten Weg zurück wollen. Drizzt und Cattie-brie aber waren die ganzen Jahre über an der Schwertküste und haben zusammen mit Deudermont, einem Freund aus alten Tagen, Piraten gejagt. Aber Drizzt wird nicht vergessen. Der Balor Errtu heckt einen Plan aus, wie er Drizzt dazu bringen kann, die Verbannung zu lösen, und auf die materielle Ebene zurückzukehren, damit er sich dann an dem Drow rächen kann. Und Errtu hat einen Gefangen, den er als Druckmittel einsetzen kann, und einen mächtigen Verbündeten; den gesprungen Kristall.
Die nächste Runde ist eröffnet. Entweder ist es mir bisher nicht so aufgefallen, oder aber in dem 10 Buch ist es übermäßig vorhanden; Man liest ungflaublich oft wußte, bemerkte, merkte, kannte. Und zwar jeder weiß und bemerkt alles über alles und jeden. Jemand sagt "Ja." und damit wissen alle umstehenden, was er meint, wie er es meint, warum er es meint, und vor allem was er vor drei Wochen gegessen hat. eigentlich habe ich mich darauf gefreut Cadderly und die Zwergenbrüder Felsenschulter wieder zu lesen, aber nachdem die Helden nur zwei Tage dort verweilten, brauchten sie nicht mehr reden, denn jeder wusste genau was der andere meinte und vor allem sind sie ja do dicke Freunde geworden, wofür die anderen ein Jahrzehnt gebraucht haben.
Für mich ist es der mit Abstand schlechteste Teil. Wenn Salvatore niemals in seinem Leben logisch war, aber hier treibt er es auf die Spitze. Das Wulfgar von den Toten zurückkehrt muss ich eben sowenig erwähnen, wie die Tatsache, das die Freunde sich gegen hundert Tundra-Wesen kämpfen, gleich darauf gegen niedere und höhere Unholde streiten, um dann gleich darauf noch gegen zwei Tana'ri anzutreten, und sie es beinahe schaffen, dass unseren Freunden mal ein wenig die Luft ausgeht. Heldentum gut und schön, aber mit seinem 'Sie wissen alles', was er hier eindeutig übertreibt ist es kein Lesevergnügen. Dennoch, wer bis hierher gelesen hat, wird weiterlesen. Ich werde es tun. Sind ja nur noch sechs Bände in dieser Reihe.
Die vergessenen Welten 10 - Die Küste der Schwerter
Moderator: Thorn La Fahr
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Also da war der letzte Beweis! Es kommt wirklich darauf an, was man vorher gelesen hat. Ja, die Benutzung von wertenden Adjektiven, die Salvatore auf die Spitze treibt, nervt und das sich die Helden absolut und vollkommen durch Blicke verständigen können und immer alles, auch nur nach dem kleinsten Hinweis wissen, ist lächerlich. Noch lächerlicher ist, wenn sich sechs Leute durch ein Dämonenheer schnetzeln und am Ende doch gewinnen.
Trotzdem war es nach Der Erbe von Winterfell einfach eine Wohltat, einen Salvatore zu lesen. Man musste keinen Gedanken verschwenden, was mit den ans Herz gewachsenen Protagonisten geschieht: Sie würden gewinnen. Auch wenn mir auch hier klar ist, dass sie es nicht aus Logik taten, sondern weil der Autor es wollte, so bleibt am Ende stehen, dass es so wenigstens richtig ist.
Über die Wege dorthin lässt sich natürlich streiten und sie sind eher negativ zu bewerten, denn was Salvatore da schriftstellerisch zu Tage bringt, ist alles andere als gut, aber es tat einfach gut. Kurzweilig, teilweise spannende Unterhaltung, gepaart mit etwas Story... reicht, reicht vollkommen nach dem Lied von Eis und Feuer.
Deswegen fällt es mir jetzt auch schwer, Marcus zu entkräfte oder zu bestätigen. Mir kam es nicht ganz so schlimm vor, wie in den beiden Vorgängern, was die Adjektive und auch das übernatürliche Wissen umeinander der Helden angeht. Kann aber halt auch daran liegen, dass ich eben den Martin vorher gelesen habe.
Einzig die Endschlacht war, wenn auch wie üblich grandios beschrieben, schlicht und ergreifend Schwachsinn. Die Helden hätten sterben müssen.
Fazit:
Ein für mich durchschnittlicher Salvatore mit einer Tendenz nach unten, aber nach dem Lied von Eis und Feuer für mich das absolut Beste, was ich nur hätte lesen können. Außer vielleicht einen Eddings oder humoristischen Fantasyroman.
Trotzdem war es nach Der Erbe von Winterfell einfach eine Wohltat, einen Salvatore zu lesen. Man musste keinen Gedanken verschwenden, was mit den ans Herz gewachsenen Protagonisten geschieht: Sie würden gewinnen. Auch wenn mir auch hier klar ist, dass sie es nicht aus Logik taten, sondern weil der Autor es wollte, so bleibt am Ende stehen, dass es so wenigstens richtig ist.
Über die Wege dorthin lässt sich natürlich streiten und sie sind eher negativ zu bewerten, denn was Salvatore da schriftstellerisch zu Tage bringt, ist alles andere als gut, aber es tat einfach gut. Kurzweilig, teilweise spannende Unterhaltung, gepaart mit etwas Story... reicht, reicht vollkommen nach dem Lied von Eis und Feuer.
Deswegen fällt es mir jetzt auch schwer, Marcus zu entkräfte oder zu bestätigen. Mir kam es nicht ganz so schlimm vor, wie in den beiden Vorgängern, was die Adjektive und auch das übernatürliche Wissen umeinander der Helden angeht. Kann aber halt auch daran liegen, dass ich eben den Martin vorher gelesen habe.
Einzig die Endschlacht war, wenn auch wie üblich grandios beschrieben, schlicht und ergreifend Schwachsinn. Die Helden hätten sterben müssen.
Fazit:
Ein für mich durchschnittlicher Salvatore mit einer Tendenz nach unten, aber nach dem Lied von Eis und Feuer für mich das absolut Beste, was ich nur hätte lesen können. Außer vielleicht einen Eddings oder humoristischen Fantasyroman.