Die Malloreon-Saga

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Moderator: Thorn La Fahr

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Thorn La Fahr
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Die Malloreon-Saga

Beitrag von Thorn La Fahr »

Endlich mal wieder ein Eddings zum Lesen... und ich mach es wie bei der Belgariad-Saga und alles in einem Thread. Denn eines ist gewiss - so sehr ich mir vorgenommen habe, nach dem ersten Band erst wieder was Anderes zu lesen, es geht einfach nicht. Ich hab es zwar auch geahnt, dass es wieder so sein würde, aber jetzt ist es halt Realität. Und wenn ich die fünf Bände jetzt an einem Stück lese, dann bespreche ich sie auch an einem Stück!
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Thorn La Fahr
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Herren des Westens

Beitrag von Thorn La Fahr »

Das Buch schließt ziemlich direkt an die Belgariad-Saga an. Belgarad, Polgara, Durnik und Botschaft kehren zurück in Aldurs Tal und gerade Botschaft, Durnik und Polgara machen ganz eindeutig auf Familie. War Botschaft in der Belgariad-Saga eigentlich zu nicht mehr gut, als ständig Botschaft zu sagen und Aldurs Auge jedem in die Hand geben zu wollen, so bekommt er hier Charakter und lernt nicht nur sprechen, sondern wir zu einem normalen Jungen, der beim Schlitten fahren auch schon mal in einen Fluss einbricht. Natürlich mir einer Polgara in Höchstform anschließen, worauf hin Belgarad und Durnik zum Holz hacken flüchten. Und doch ist er ein besonderer Mensch. Vermag er doch offenbar die Gedanken von anderen Leuten zu lesen. Auch zeigen andere... eine Frau und ein natürlich Böser Interesse an ihm... aber irgendwie stören die beiden Begegnungen nur in der Beschaulichkeit des Buchanfangs und sind nur Zeuge dafür, dass wohl doch noch was passieren wird.
So kann Botschaft auch einen Brief kennen, den Belgarion an die vier schrieb, der aber nie ankam und darin steht nicht wirklich etwas Schönes, denn so wie es aussieht haben Ce'Nedra und Belgarion sich zerstritten. Die vier machen sich auf den Weg und endlich kommen auch die beiden und dann später alle Helden der erste Saga vor. Natürlich kittet Polgara auf ihre Art den Streit und das Königspaar wird wieder vereint. Aber es gibt offenbar eine neue Prophezeiung und sie verheißt nichts Gutes. Der Bärenkult in Cherek scheint sich auch wieder zu rühren und Ce'Nedra wird einfach nicht schwanger. Nun, dieses Problem wird auch bei Zeiten gelöst, aber es gibt einen Mordanschlag auf Ce'Nedra und Garion macht sich auf die Spur der Prophezeiung. Derweil wird Brand, der Truchsess ermordet und bald schon droht Krieg, scheint doch Anheg, einer der verbündeten Könige dahinter zu stecken. Doch das wird bald aufgedeckt und schon steht man im Krieg mit dem Bärenkult. Und dabei wird Garions Sohn Geran entführt, der Teil der Prophezeiung ist. Und wieder mal muss sich eine Gruppe um Belgarion auf den Weg machen, um die Welt zu retten und seinen Sohn zu befreien. Und schon war das Buch 500 Seiten zu früh zu Ende!

So... das zum Inhalt... was sonst... eigentlich nichts anderes, als in der Belgariad-Saga. Ich zelebrierte das Lesen. Sofort war wieder dieses wohlige, kuschelige Gefühl mit dem Buch vorhanden. Und so jedes Wort, das ein wohliges Gefühl beschreibt, wäre passend. Keine Seite, um selig zu lächeln, keine Zweite ohne breites Grinsen, keine Vierte ohne lautes Lachen. Vor allem der Schlittensturz Botschafts, die Vermählung von Madorallen und die Geburt Gerans waren zum brüllen. Ich habe Tränen gelacht. Dann der Anfang. Eddings schreibt auf den ersten 200 Seiten nichts als Alltag... es passiert nichts... und man kann nicht genug bekommen davon. Eigentlich gibt es das gar nicht und vor allem... das kann auch niemand... niemand außer eben Eddings.
Man muss sich halt ein bisschen daran gewöhnen, dass diesmal das Knuddelige in der Hauptperson an Botschaft übergegangen ist, aber Garion oder halt Belgarion bleibt eben genau das und es ist herrlich. Der Charme bleibt erhalten und es ist weiterhin ein Traum der Fantasyliteratur. Ein absolutes Muss. Ohne Eddings gelesen zu haben, hat man nicht gelesen, was Fantasy wirklich kann. Denn Magie mag es so in unserer Welt nicht geben. Aber Eddings Worte sind Magie. Und auch wieder die Rollenverteilung von Mann und Frau, dass ein Mann ohne Frau nichts ist, sie aber auch den Mann braucht... und erst dann die besagten Berge versetzt werden können - aus Liebe. Nirgends wird es so beschrieben, wie bei Eddings. Es ist eine schöne, eine gute Welt und man will in ihr sein.
Und trotz aller Wohltat, sind mir dann diesmal zwei Dinge aufgefallen. Erst Mal die Kleine: Als Ce'Nedra Garion mitteilt, dass sie Schwanger ist, wird Garion zu naiv dargestellt. Er ist eben nicht mehr der Garion aus der Belgariad-Saga... es sind dann innerhalb der ersten 200 Seiten dann doch sechs, sieben Jahre vergangen. Er ist zum Mann geworden. Das Zweite... ich finde immer so faszinierend, dass Eddings mit so wenigen Toten auskommt. Gerade bei Personen mit Namen. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, er kann damit auch nicht umgehen. Als Ce'Nedras Vater stirbt, beschreibt er die Trauer aus Garions Sicht. Als die Tochter von Bran bei dem Mordanschlag an Ce'Nedra getötet wird, wird sie danach nur noch einmal kurz erwähnt. Oder bei einer Schlacht, würden bei jedem anderen Sätze mit spritzendem Blut und Gedärm stehen, man würde knöcheltief im Blut waten. Bei Eddings steht: Der Kampf war kurz und vielen Fällen sehr unschön.
Aber egal... es ist nicht negativ... mag er es nicht können, mag er sich davor drücken. Er beweist, dass ein hoch spannendes Buch eben ohne Hektoliter Blut, ohne abgetrennte Gliedmaßen und ohne die leider allzu üblich gewordene Brutalität auskommen kann. Und ich lese so was auch viel lieber, wenn ich mich entspannen will.
Es ist halt die Magie seiner Worte!

Fazit:
Ich bin wieder süchtig und will mehr... mehr... mehr!!!
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Linisai La Ferenoria
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König der Murgos

Beitrag von Linisai La Ferenoria »

Die Geschichte natürlich weiter, denn es ist nun einmal wieder eine Geschichte, wo die Heldengruppe reisen muss. Spannend ist, dass durchaus bekannte Gestalten aus der Belgariad-Saga, die da Nebencharaktere waren, jetzt zu Hauptpersonen werden. Liselle und Toth als neue Chars sind aber auch höchst interessant. Der Stumme Wächter und die drasnische Agentin, die Silk das Leben sehr schon schwierig machen.
Auf der Suche nach seinem Sohn führt es Garion und Gefährten durch Tolnedra, Nyssia und Murgos und wenn ich jetzt auf etwas eingehe, könnte ich einmal mehr alles schreiben, also mache ich es nicht. Es bleibt nur zu sagen, dass es einmal mehr höchst spannend, voller Gefühl und wie Eddings es schafft so rasant eine Geschichte trotzdem mit so unendlich vielen Details zu füllen, ist mir ein Rätsel. Oder er schafft es einfach, mein Kopfkino so dermaßen in Wallung zu bringen, dass das die Hauptarbeit macht.
Explizit erwähnen will ich aber, dass er es geschafft hat mir die Tränen in die Augen zu treiben, als er beschrieb, wie Polgara, Ce'Nedra und Liselle am Hof in Tolnedra sangen. Und... so wenig Blut es im ersten Buch gab... das holt er massig im Zweiten dann nach und da sind auch einige unleckere Sachen dabei. Ansonsten... einmal mehr... die Liebe zwischen Ce'Nedra und Garion, zwischen Polgara und Durnik, zwischen Vater und Tochter, also Belgarath und Polgara... einfach zauberhaft... zauberhaft...

Tja... was soll ich als Fazit schreiben?
Nur noch drei Bücher *heulschluchz*
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Thorn La Fahr
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Dämon von Karanda

Beitrag von Thorn La Fahr »

Weiter geht die Jagd auf das Kind der Dunkelheit Zandramas. Dabei führt es Garion und Gefährten erst mal an den malloreanischen Kaiserhof. Ein besonderer Mann, den die Gefährten ziemlich durcheinander bringen und natürlich letztendlich retten. Dann aber fliehen sie aus seiner Gastfreundschaft, um weiter Geran und der Prophezeiung zu folgen. Es geht durch Mallorean, den riesigen Kontinent. Verfolgt von Dämonen, Grolims und hinter ihnen die Pest. Schaffen sie es, das Kind der Dunkelheit zu stellen? Vielleicht im vierten Buch *gg* Aber wohl erst dann im Fünften.

Was soll ich noch schreiben? Gesagt habe ich schon alles. Bemerkenswertes gibt es aber auch wieder. Nicht nur, dass Eddings auf die Ähnlichkeit zur Belgariad-Saga hinweist, nein, er flechtet es sogar in die Geschichte mit ein und stellt es so dar, dass es so sein muss und das sogar glaubhaft und stellenweise einmal mehr amüsant.
Dann die Sache mit dem malloreanischen Kaiser... ist schon klasse, wie Garion Leute zu mögen beginnt, die er hassen müsste, denn alles hat seine Gründe und es würde mich nicht wundern, wenn die beiden wirklich noch Freunde werden. Und irgendwie treibt Eddings es da auch wieder weit, denn so, wie die Völker bei ihm immer nur eins können, so wäre auch die Mischung aller Herrscher eben die perfekte. Einfach wundervoll. Denn durch alle seine Bücher zieht sich wie ein roter Faden ja eins: Das Geteilte, was zusammengeführt werden muss - Frau und Mann, Prophezeiungen, Herrschaft.
Dann Ce'Nedra. So glaubhaft, wie sie sich verändert und doch gleich bleibt. Also einfach mehr wird. Die wunderschöne Prinzessin, die ein Feger und Kratzbürste zugleich ist, die aber eben auch Mutter wird und Liebe darzustellen vermag. Besonders bei einer Szene in der pestverseuchten Stadt, wo Ce'Nedra einem Säugling helfen will und die Gefährten sie wegreißen müssen, damit sie sich nicht infiziert.
Ja... und die Pest und die Opfersucht der Grolims... als in Buch drei hat es wahrlich mehr als genug Grauen. Zwar macht Eddings darum gar nicht so viele Worte. Aber er schmeißt das Kopfkino auf extrem brutale Art und Weise an.

Fazit:
Wieder zu schnell zu Ende, wieder viel zu wenig. Wieder... ich wiederhole mich... Fantasy at it's best. Und vielleicht die beste Fantasy überhaupt. Für mich auf jeden Fall ist sie das.
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Thorn La Fahr
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Zauberin von Darshiva

Beitrag von Thorn La Fahr »

Ich wiederhole mich... aber die Reise geht weiter. Diesmal nach Melcena, durch die Reiche des Ostens auf Mallorea mit dem Ziel Kell, um dort die letzte Prophezeiung der Seher zu lesen. Neu in die Gruppe kommt der Kaiser von malloreanische Zakath, der auch sogleich aufblüht und wirklich sympathisch wird. Aus dem Kaiser, der nur glaubt, was er sieht und den nur Macht interessiert, wird ein Mensch.
Aber nicht nur das ist einmal mehr wundervoll. Nachdem Toraks Prophezeiung mit einer persönlichen Botschaft an Garion gelangt und sie letztendlich aussagt, dass Garion seinen Sohn wird töten müssen, spult Eddings ein Feuerwerk von grandioser Spannung ab. Oftmals auch ziemlich blutig und brutal, aber wirklich hängen bleiben die Momente, wo ich mich vor lachen krümmte, oder rührselig eine Träne verdrücken musste.
Sei es, als Ce'Nedra Sadi bat, das Aphrodisiakum nicht zu weit weg zu tun und die Reaktion Garions, oder als sie einen Hof fanden, der Faldors Hof aus der Belgariad-Saga so sehr glich, dass Pol gleich in die Küche und Durnik gleich in die Schmiede marschierte. Wenn Ce'Nedra zur Mami mutiert, wenn nur das Wort Baby fällt oder als Poledra auftaucht und endlich mal Belgarath bei Seite nahm und der Altehrwürdige danach ziemlich rührselig war... und... und... und... es hört nicht auf... und doch einfach viel zu wenig... einfach viel zu wenig.

Fazit:
Der Traum geht weiter. Ein wunderschöner, spannender Traum des vollkommenen Gefühls. Ich geh jetzt mit dem fünft und letzten ('!$%&!") Band kuscheln!
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Thorn La Fahr
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Seherin von Kell

Beitrag von Thorn La Fahr »

Da ist es passiert... die Saga ist zu Ende... fast 2.500 Seiten einfach so weg :cry:

Die Reise nähert sich dem Ende... noch einmal müssen sich die Gefährten dem Kampf und dem Rätsel stellen auf einer quasi mimbratischen Enklave am anderen Ende der Welt. Dann aber geht es zum Showdown und was für einem Showdown. Epische Schlachten wie noch in der Belgariad-Saga findet man, aber die Helden reisen letztendlich dran vorbei. Trotzdem Kämpfe gegen Drache, Dämonen, die Reise an sich, die Rätsel und die Charakterentwicklung aller ist auch mehr als genug und am Ende wird das Garions Sohn gerettet, Eriond wird zum Gott, das Universum wird gerettet, der Weltfrieden hergestellt und alle werden Eltern oder bekommen eine Frau und das in einem Ende, das sich über fast 200 Seiten zieht.
Klingt abgedroschen, aber Eddings Worte sind halt Magie. Es ist spannend, blutig, tränenreich und das auch beim Leser, voller Herz und warmer Gefühle, aber auch für Abscheu vor dem Bösen... wie es sich für ein perfektes Buch gehört. Und für mich war auch diese Saga wieder perfekt.

Mehr zum Inhalt will ich gar nicht sagen, denn man muss es selbst gelesen haben. Alles andere hat keinen Zweck. Die Lachkanonaden hier darzulegen, macht keinen Sinn. Dafür muss man es wirklich gelesen haben.

Irgendwie erzählt Eddings die Belgariad-Saga ja noch mal... aber er macht es so klasse, indem er seine Charaktere es selbst sagen lässt, dass sie selbst die Parallelen sehen und sie dann verknüpft mit der Spaltung der Welt und das sich alles wiederholen muss, bis endgültig wieder alles zusammengeführt wird, das ist genial... denn dadurch wiederholt er nicht und macht es fade... es muss auf einmal so sein und man lauert ständig darauf, wann die nächste Szene kommt, die man schon mal so ähnlich gelesen hat. Und trotzdem sind sie dann halt wirklich nur ähnlich... aber nicht gleich... und es ist toll zu lesen.

Aber so einfach kann ich Eddings dann doch nicht den Rücken zukehren. Klar... es war wieder einfach nur zum kuscheln... und wunderschön und das 200 Seiten-Ende schloss einmal mehr alle Handlungsfäden. Absolut alle. Das Ce'Nedra und Garion Geran zurück bekommen würden, war klar. Das auch noch die Geburt ihrer Tochter drin war, war einfach schön. Ein Ausblick auf den Frieden der da kommen mag. Eriond, der zum Gott wird... es zeichnete sich ab und war wenig überraschend. Da Toth den Tod fand, war traurig, aber er starb als Held und so war auch der Weg für Zakath und Cyradis frei. Ein wunderschönes Paar, der Herr Kaiser und die Seherin. Das Poledra wieder kam und somit sie und Belgarath auch wieder Liebesfreuden empfinden können, hat mich zu Tränen gerührt und die Geburt von Polgaras Zwillingen und dem auftauchen den Göttern, da fehlen mir echt die Worte. Silk und Liselle... auch die beiden ein herrliches Paar... und ich verfalle in Stichpunkte... aber es war so viel... so viel... und doch vom Bauch und Herz her zu wenig, viel zu wenig. Einzig bei Beldin und Vella steh ich auf dem Schlauch... das die beiden ein Paar geworden sind - OK - aber wieso sich Vella plötzlich auch in einen Falken verwandeln konnte, warum sie abschied nahmen und Durnik Beldins Nachfolger wurde und nicht nur ein neuer Jünger Aldurs und die beiden für immer verschwanden. Ich hab's nicht verstanden. Klar... die drasnische Königin Porenn hat was in Vella gesehen, aber was bitte schön... also da hat Eddings definitiv was aufgelassen und viel zu wenig erklärt.
Das Eddings auch noch die alten Mitstreiter dann rein brachte, die nachreisten, einfach herrlich und vor allem, dass sich dadurch doch noch alles zur Katastrophe hätte wenden können. Das Eddings ein Herz für Mimbrater hat, zeigt er mehr als deutlich bei der Insel Perivor... ich hab so Tränen gelacht!

Alle glücklich, Universum gerettet und Weltfrieden... klingt nach Hollywood... ist es nur nicht, denn bis auf eben Vella und Beldin hat absolut alles Hand und Fuß... es ist logisch... so wie sich die Autoren die ihren Helden ständig Scheiße passieren lassen das mit Logik und Realität begründen... tja... es geht auch anders herum und es liest sich eindeutig schöner und deswegen ist es kein Hollywood. Es ist die logische Folge dessen, was Eddings geschrieben hat. Nicht in ein Korsett gepresst, sondern einfach so geschehen - und es ist gut, dass es so geschehen ist. Das alles in einer Fantasywelt und fertig ist eine perfekte und herzwärmende Fantasy-Saga.

Fazit:
Wer sagt, man muss Tolkien gelesen haben, um Fantasy verstehen zu können, denn dort wird das Bild der Fantasy gemalt, dem kann ich nur sagen, wer Fantasy verstehen will, muss Eddings lesen, denn dort wird dem Bild das Herz verliehen und das in den wunderschönsten Klängen und Farben. Da ich nicht zwischen Belgariad- oder Malloreon-Saga entscheiden könnte, weil sie einfach zu gleichwertig sind, kann man nur vor dem Werk von David Eddings den höchsten Respekt zollen. Es ist perfekte Fantasy.
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Linisai La Ferenoria
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Beitrag von Linisai La Ferenoria »

Und ich hab mich entschieden. Ich pack es jetzt einfach mal hier hin. Ich hab alles noch mal gelesen und es ist noch besser, als beim ersten Mal und zwar wirklich alles. Und ich denke, es wird mit jedem Lesen noch besser. Eigentlich schreib ich hier nur, um eine richtige Lesereihenfolge aufzuzeigen. Diese wäre:

1) Belagriad-Saga
2) Malloreon-Saga

Dann ruhig ein bisschen Zeit lassen und dann:

1) Belgarad der Zauberer
2) Polgara die Zauberin
3) Belagriad-Saga
4) Malloreon-Saga

Und am Besten, alles hintereinander weg. Dann ist es noch mal so gut, denn ein Kreis schließt sich und alles ist noch frisch im Kopf.

Ich werde mit jetzt etwas Zeit mir dem Riva-Codex lassen, bis ich ihn anfange, weil ich fürchte, dass ich dann wieder alles lesen muss!
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Garbosch
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Beitrag von Garbosch »

*LOOOL* Da ist einer so richtig süchtig. Aber ich kann das alles genauso unterschreiben. Es gibt keine bessere Fantasy-Reihe und das ist ein Faktum!
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Salivon
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Beitrag von Salivon »

Ich binne nicht süchtig - ich bin verfallen *gg* Und wo ich eben noch mal auch meine Rezensionen vom McKirnan gelesen habe... meine Güte... also was Gefühl angeht, kann der mit Eddings ja nun gar nicht mithalten... aber so ist es halt. Je mehr man liest, um so größer wird auch der Horizont.
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Linisai La Ferenoria
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Re: Die Malloreon-Saga

Beitrag von Linisai La Ferenoria »

So... auch hier habe ich das Original durch und eigentlich kann ich nur das gleiche sagen, wie schon hier viewtopic.php?f=65&t=428&p=9605#p9605. Es ist auch noch mal besser als die Übersetzung. Und es bleibt dabei... Eddings ist einfach nicht zu schlagen.

Einziges, was hier zu finden ist... Liselle... da gibt es einiges zur Übersetzung zu sagen. Im Original heißt sie Velvet, was ja nun Samt ist... sie wurde als Sammet übersetzt... was ein altdeutsches Wort für Samt ist, aber keine Sau mehr kennt. Aber nichts desto trotz - ihre Beziehung zu Silk geht eben doch dank Übersetzungsmängeln verloren, denn Velvet and Silk = Samt und Seide. Und das wird in der Übersetzung nun gar nicht klar... schade... aber ansonsten... alles bleibt beim Alten und das Beste vom Besten.
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