Die große Erzferkelprophezeiung 01 - Zwerg und Überzwerg
Verfasst: Fr 25. Sep 2009, 21:04
Der erste von drei Romanen in diesem Zyklus von Christian von Aster.
Das Eherne Imperium, ein Zwergenreich, wird von Traditionen, strengen Regeln und Gesetzen und einer gehörigen Portion von Aberglauben regiert. Seit undenklichen Zeiten läuft alles in gewohnten Bahnen. Doch eine kleine Gruppe von Zwergen, der Neue Stahl, will das ändern. Zwerg und Zwergeszwerg sind überholt, die Ära des Überzwerges soll beginnen. Dafür wollen sie eine Prophezeiung manipulieren, die das Ende von allem und dem Rest weissagt. Doch das Schicksal ist gegen sie, denn es scheint als ob die Prophezeiung so oder so Eintritt. Was dem Neuen Stahl nicht zeitlich passt und sie arbeiten gegen das Schicksal und gegen alle anderen Zwerge. Doch der geteilte Schicksalszwerg soll sie daran hindern ... irgendwie.
Was man an der Geschichte heraushören kann vielleicht, ist die Tatsache, dass das Buch eine einzige Parodie ist. Lachen ist angesagt und das auf jeder Seite. Obwohl das ganze auch gut als eine ernste Geschichte durchgehen könnte, wenn von Aster nicht expliziet auf einige Dinge herumreitet. Aber so ist es ja auch gedacht. Man soll Lachen und das tut man, aus vollstem Herzen. Dabei schafft es der Autor wahnsinnig schnell, dass man mit diesen speziellen Zwergen vertraut ist. Gerade am Anfang findet man viele *, auf die weiter unten eingegangen wird. So bekommt mal schnell eine gute tiefe und ein Gefühl für das Volk. Der Schreibstil ist eingängig, leicht verständlich und man fühlt sich sogleich pudelwohl. Ich will damit nicht sagen, dass es ein Kinderbuch ist, denn dazu kann von Aster viel zu gut schreiben. Er schreibt einfach ... gut bis sehr gut.
Die Geschichte selber mag nicht viel hergeben, eine Verschwörungstheorie. Doch von Aster packt sie geschickt neu und so ist sie nicht nur lustig sondern auch wirklich spannend. Mit vielen Ideen, Wendungen und sogar Überraschungen.
Apropos Ideen: Das ganze Buch ist über und über mit Ideen vollgepackt, die so Klasse sind, dass man sich nur noch freuen kann. Es führt zu lange, wenn ich hier alles wiedergeben würde, aber eine Sache kann man getrost ansprechen: Der Hohepriester der Zwerge hat keinen Namen. Er wird auch nur als Hohepriester erwähnt. Oder als der Höchste der Höchsten. Der Allüberpriesterliche. Der Flammende unter den Glimmenden. Der Schreitende und den Lahmen. Der Sehende unter den Blinden. Der wieder Befreite unter den Gefangen usw. Unzählige neue Titel liest man immer wieder über ihn und doch weiß man sofort wer gemeint ist. Einfach Klasse.
Helden ansich gibt es nicht. Es gibt Zwerge die erwähnt werden und durch das ganze Buch einen verfolgen aber so richtig heraus gehoben wird keiner. Es kommt keiner zu kurz und das ist auch mal sehr angenehm.
Negativ ist eigentlich nur, dass das Buch zu kurz ist. Nur knapp 400 Seiten, aber es gibt ja noch zwei.
Fazit: Freunde humoristischer Fantasy müssen zugreifen. Sie kommen nicht drumherum, denn alles was das Herz begehrt ist dabei. Außer Frauen, aber das ist wieder so eine geniale Idee, die sich dahinter verbirgt. Also... kaufen!
Das Eherne Imperium, ein Zwergenreich, wird von Traditionen, strengen Regeln und Gesetzen und einer gehörigen Portion von Aberglauben regiert. Seit undenklichen Zeiten läuft alles in gewohnten Bahnen. Doch eine kleine Gruppe von Zwergen, der Neue Stahl, will das ändern. Zwerg und Zwergeszwerg sind überholt, die Ära des Überzwerges soll beginnen. Dafür wollen sie eine Prophezeiung manipulieren, die das Ende von allem und dem Rest weissagt. Doch das Schicksal ist gegen sie, denn es scheint als ob die Prophezeiung so oder so Eintritt. Was dem Neuen Stahl nicht zeitlich passt und sie arbeiten gegen das Schicksal und gegen alle anderen Zwerge. Doch der geteilte Schicksalszwerg soll sie daran hindern ... irgendwie.
Was man an der Geschichte heraushören kann vielleicht, ist die Tatsache, dass das Buch eine einzige Parodie ist. Lachen ist angesagt und das auf jeder Seite. Obwohl das ganze auch gut als eine ernste Geschichte durchgehen könnte, wenn von Aster nicht expliziet auf einige Dinge herumreitet. Aber so ist es ja auch gedacht. Man soll Lachen und das tut man, aus vollstem Herzen. Dabei schafft es der Autor wahnsinnig schnell, dass man mit diesen speziellen Zwergen vertraut ist. Gerade am Anfang findet man viele *, auf die weiter unten eingegangen wird. So bekommt mal schnell eine gute tiefe und ein Gefühl für das Volk. Der Schreibstil ist eingängig, leicht verständlich und man fühlt sich sogleich pudelwohl. Ich will damit nicht sagen, dass es ein Kinderbuch ist, denn dazu kann von Aster viel zu gut schreiben. Er schreibt einfach ... gut bis sehr gut.
Die Geschichte selber mag nicht viel hergeben, eine Verschwörungstheorie. Doch von Aster packt sie geschickt neu und so ist sie nicht nur lustig sondern auch wirklich spannend. Mit vielen Ideen, Wendungen und sogar Überraschungen.
Apropos Ideen: Das ganze Buch ist über und über mit Ideen vollgepackt, die so Klasse sind, dass man sich nur noch freuen kann. Es führt zu lange, wenn ich hier alles wiedergeben würde, aber eine Sache kann man getrost ansprechen: Der Hohepriester der Zwerge hat keinen Namen. Er wird auch nur als Hohepriester erwähnt. Oder als der Höchste der Höchsten. Der Allüberpriesterliche. Der Flammende unter den Glimmenden. Der Schreitende und den Lahmen. Der Sehende unter den Blinden. Der wieder Befreite unter den Gefangen usw. Unzählige neue Titel liest man immer wieder über ihn und doch weiß man sofort wer gemeint ist. Einfach Klasse.
Helden ansich gibt es nicht. Es gibt Zwerge die erwähnt werden und durch das ganze Buch einen verfolgen aber so richtig heraus gehoben wird keiner. Es kommt keiner zu kurz und das ist auch mal sehr angenehm.
Negativ ist eigentlich nur, dass das Buch zu kurz ist. Nur knapp 400 Seiten, aber es gibt ja noch zwei.
Fazit: Freunde humoristischer Fantasy müssen zugreifen. Sie kommen nicht drumherum, denn alles was das Herz begehrt ist dabei. Außer Frauen, aber das ist wieder so eine geniale Idee, die sich dahinter verbirgt. Also... kaufen!