Der Rubin der Oger
Verfasst: Mi 4. Aug 2010, 11:03
Der Rubin der Oger ist das zweite Buch, dass in dem Lande Nelbor angesiedelt ist und sich um den Oger Mogda dreht.
Die Oger sind endlich frei. Zwar dienen sie noch ihrem Gott des Chaos doch sind sie keine Sklaven mehr. Sechs Jahre sind vergangen in denen die Oger sich im Drachenhorst eine Heimat geschaffen haben und in denen sie einen Pakt mit den Menschen und Zwergen eingegangen sind. Für den roten Marmor, den sie im Drachenhorst abbauen, erhalten sie Nahrung. Was wollen die Oger mehr. Doch Mogda erfährt von einer dunklen Prophezeiung. Ein Dämon will zwei göttliche Artefakte an sich bringen um die Götter zu zwingen sich gegenseitig zu vernichten, damit er, der Dämon die Schöpfung beherrschen kann. Einzig Mogda, der intelligente Oger, scheint in der Lage zu sein erneut die Welt zu retten, auch wenn er überhaupt keine Lust hat. Und welche Rolle spielen die Elfen, die nach Jahrtausenden wieder zurückkehren?
Man muss Die Oger nicht gelesen haben um mit diesem Buch zurechtzukommen. Aber wie immer hilft es ungemein die Vorgeschichte zu lesen.
Was kann man sagen, dass nicht schon bei Die Oger steht? Ganz einfach. Es ist besser. Viel besser. Gut, auf die Charaktere wird nicht mehr so explizit eingegangen, denn man kennt sie und die wurden ja im ersten Buch gut vorgestellt. Die paar neuen Charaktere, die auftauchen, werden ausreichend beleuchtet. Man merkt, dass der Autor gelernt hat. Der Schreibstil ist deutlich besser und flüssiger geworden, die Geschichte ist sehr spannend und zeigt auch wirklich mal was neues auf, auch wenn es sich nicht so anhören mag. Teilweise überraschende Wendungen und wirklich gute Ideen ohne abgehoben zu wirken. Die Geschichte wird schnell erzählt ohne rasant zu sein. Von dem roten Faden wird niemals abgewichen, sodass sich der Leser auch niemals verlaufen kann. Der Humor ist deutlich ausgeprägter, was auch nur bedeutet, dass der Autor handwerklich deutlich zugelegt hat.
Deswegen lautet mein Fazit:
Geradlinige, unkomplizierte gute Fantasy mit einem gehörigen Spritzer Humor. Absolut lesenswert.
Wermutstropfen ist jedoch, dass es das Buch nur als sogenanntes Paperback zur Zeit gibt und mit 14€ für 480 Seiten einfach zu teuer ist. Wie in meinen Augen alle Paperbacks zu teuer sind. Lieber auf die Neuauflage als Taschenbuch warten und sich Geld sparen. Wer es nicht mehr erwarten kann, der sollte es sich schenken lassen, was ja eh immer am besten ist.
Die Oger sind endlich frei. Zwar dienen sie noch ihrem Gott des Chaos doch sind sie keine Sklaven mehr. Sechs Jahre sind vergangen in denen die Oger sich im Drachenhorst eine Heimat geschaffen haben und in denen sie einen Pakt mit den Menschen und Zwergen eingegangen sind. Für den roten Marmor, den sie im Drachenhorst abbauen, erhalten sie Nahrung. Was wollen die Oger mehr. Doch Mogda erfährt von einer dunklen Prophezeiung. Ein Dämon will zwei göttliche Artefakte an sich bringen um die Götter zu zwingen sich gegenseitig zu vernichten, damit er, der Dämon die Schöpfung beherrschen kann. Einzig Mogda, der intelligente Oger, scheint in der Lage zu sein erneut die Welt zu retten, auch wenn er überhaupt keine Lust hat. Und welche Rolle spielen die Elfen, die nach Jahrtausenden wieder zurückkehren?
Man muss Die Oger nicht gelesen haben um mit diesem Buch zurechtzukommen. Aber wie immer hilft es ungemein die Vorgeschichte zu lesen.
Was kann man sagen, dass nicht schon bei Die Oger steht? Ganz einfach. Es ist besser. Viel besser. Gut, auf die Charaktere wird nicht mehr so explizit eingegangen, denn man kennt sie und die wurden ja im ersten Buch gut vorgestellt. Die paar neuen Charaktere, die auftauchen, werden ausreichend beleuchtet. Man merkt, dass der Autor gelernt hat. Der Schreibstil ist deutlich besser und flüssiger geworden, die Geschichte ist sehr spannend und zeigt auch wirklich mal was neues auf, auch wenn es sich nicht so anhören mag. Teilweise überraschende Wendungen und wirklich gute Ideen ohne abgehoben zu wirken. Die Geschichte wird schnell erzählt ohne rasant zu sein. Von dem roten Faden wird niemals abgewichen, sodass sich der Leser auch niemals verlaufen kann. Der Humor ist deutlich ausgeprägter, was auch nur bedeutet, dass der Autor handwerklich deutlich zugelegt hat.
Deswegen lautet mein Fazit:
Geradlinige, unkomplizierte gute Fantasy mit einem gehörigen Spritzer Humor. Absolut lesenswert.
Wermutstropfen ist jedoch, dass es das Buch nur als sogenanntes Paperback zur Zeit gibt und mit 14€ für 480 Seiten einfach zu teuer ist. Wie in meinen Augen alle Paperbacks zu teuer sind. Lieber auf die Neuauflage als Taschenbuch warten und sich Geld sparen. Wer es nicht mehr erwarten kann, der sollte es sich schenken lassen, was ja eh immer am besten ist.