Die Chaos-Kompanie
Verfasst: Do 24. Mär 2011, 13:03
Willard Narrisch, Multimillionär und Erbe eines Multimilliardenunternehmens tritt der Weltraumlegion bei. Das letzte Glied der irdischen Streitkräfte (Man könnte auch sagen: Der Müllhaufen der Versager, Kriminellen, Andersdenkenden und Pazifisten). Dank seiner unkonventionellen und auch eigenverantwortlichen Handlungsweisen, landet er bei der so genannten Omega-Kompanie. Der Einheit, wo all die landen, die in anderen Kompanien zu Problemen führen. Doch ergibt sich Narrisch nicht, nein, er versucht die Kompanie zu der Eliteeinheit der Legion zu formen.
Robert Asprin brennt in der Chaos-Kompanie ein wahres Feuerwerk an Gags ab. Dabei ist es aber kein Klamauk, sondern durch und durch intelligenter Humor. Warum intelligent? Weil es so ist, wie es da steht. Alles, was im Buch steht, könnte so sein. Auf jeden Fall die Charaktere. Jeder, der gedient hat wird zwar die Archetypen nicht so geballt kennen, aber er kennt ein, zwei Sorten persönlich, andere aus Geschichten. Robert Asprin war selbst beim Militär. Ich denke, er hat seine Erfahrungen schlicht zu Papier gebracht und fast nichts erfunden. Jeder, der nicht gedient hat, wird so wirklich mal erfahren können, was für Typen es da durchaus gibt.
Ich selbst bezeichne mich als 70-30'er. 70% Fantasy, 30% Sci-Fi. Doch die Chaos-Kompanie würde ich sogar einem 0-0'er empfehlen können. Der Sci-Fi-Aspekt des Buchs ist so rudimentär, dass er zu vernachlässigen ist. Denn viel davon fallen wahrscheinlich gar nicht auf. Was 1990 noch Utopie war, ist heute Realität. Gerade, was die Computertechnik betrifft. Eigentlich ist das Buch nichts weiter, als eine humoristische Charakterstudie, denn selbst eine Geschichte sucht man zunächst vergebens und dann bekommt man zwei Kleine, die sich jeweils am Ende über 35 Seiten pro Geschichte ziehen. Aber es ist vollkommen egal, denn die Brüller sind einfach die Charaktere. Und diese sind so absolut genial gezeichnet, dass es mehr als nur eine Freude ist, das Buch zu genießen.
Und damit bin ich eigentlich auch schon fertig. Allein die Kürze beweist, es gibt absolut nichts zu meckern. Ich habe wahrlich ein Juwel gelesen. Am ehesten noch mit einem Martinez zu vergleichen. Aber Martinez beschreibt wirklich fantastische, nicht reale Charaktere in einer echten Story und der Humor kommt aus der Handlung und Interaktion. Hier sind es realistische Charaktere und der Humor entsteht aus den psychologischen Eigenheiten der Protagonisten.
Fazit:
Mir fällt genau ein Grund ein, die Chaos-Kompanie nicht zu lesen: Man mag keine humoristische Literatur. Sonst aber gibt es nur gute Gründe, es zu lesen, denn es ist ein Feuerwerk an Gags, die durch die Bank nur allzu wahr sind. Ein Roman, der von vorn bis hinten absolut realistisch ist. Auf jeden Fall, was die Charaktere betrifft. Leider, leider, ist das Buch nur noch gebraucht zu bekommen. Aber falsch kann man damit auf keinen Fall etwas machen.
Robert Asprin brennt in der Chaos-Kompanie ein wahres Feuerwerk an Gags ab. Dabei ist es aber kein Klamauk, sondern durch und durch intelligenter Humor. Warum intelligent? Weil es so ist, wie es da steht. Alles, was im Buch steht, könnte so sein. Auf jeden Fall die Charaktere. Jeder, der gedient hat wird zwar die Archetypen nicht so geballt kennen, aber er kennt ein, zwei Sorten persönlich, andere aus Geschichten. Robert Asprin war selbst beim Militär. Ich denke, er hat seine Erfahrungen schlicht zu Papier gebracht und fast nichts erfunden. Jeder, der nicht gedient hat, wird so wirklich mal erfahren können, was für Typen es da durchaus gibt.
Ich selbst bezeichne mich als 70-30'er. 70% Fantasy, 30% Sci-Fi. Doch die Chaos-Kompanie würde ich sogar einem 0-0'er empfehlen können. Der Sci-Fi-Aspekt des Buchs ist so rudimentär, dass er zu vernachlässigen ist. Denn viel davon fallen wahrscheinlich gar nicht auf. Was 1990 noch Utopie war, ist heute Realität. Gerade, was die Computertechnik betrifft. Eigentlich ist das Buch nichts weiter, als eine humoristische Charakterstudie, denn selbst eine Geschichte sucht man zunächst vergebens und dann bekommt man zwei Kleine, die sich jeweils am Ende über 35 Seiten pro Geschichte ziehen. Aber es ist vollkommen egal, denn die Brüller sind einfach die Charaktere. Und diese sind so absolut genial gezeichnet, dass es mehr als nur eine Freude ist, das Buch zu genießen.
Und damit bin ich eigentlich auch schon fertig. Allein die Kürze beweist, es gibt absolut nichts zu meckern. Ich habe wahrlich ein Juwel gelesen. Am ehesten noch mit einem Martinez zu vergleichen. Aber Martinez beschreibt wirklich fantastische, nicht reale Charaktere in einer echten Story und der Humor kommt aus der Handlung und Interaktion. Hier sind es realistische Charaktere und der Humor entsteht aus den psychologischen Eigenheiten der Protagonisten.
Fazit:
Mir fällt genau ein Grund ein, die Chaos-Kompanie nicht zu lesen: Man mag keine humoristische Literatur. Sonst aber gibt es nur gute Gründe, es zu lesen, denn es ist ein Feuerwerk an Gags, die durch die Bank nur allzu wahr sind. Ein Roman, der von vorn bis hinten absolut realistisch ist. Auf jeden Fall, was die Charaktere betrifft. Leider, leider, ist das Buch nur noch gebraucht zu bekommen. Aber falsch kann man damit auf keinen Fall etwas machen.